Oft gestellte Fragen

Wie fühlt sich Hypnose an?

Während einer Hypnosesitzung fühlen Sie sich in der Regel wach und klar, Ihr Körper ist in einem Zustand der Entspannung. Sie können normal sprechen und die Hypnose jederzeit unterbrechen, indem Sie die Augen öffnen.

Kann ich mich nach einer Hypnose an den Inhalt der Hypnose erinnern?

Ja, eine Ausnahme bilden jene Zeitspannen einer Tiefentrance, in der Sie keine Wahrnehmung von der Außenwelt hatten.

Kann jeder hypnotisiert werden?

Menschen, die kaum oder gar nicht hypnotisiert werden können, stellen die Ausnahme dar. Erschwerend für die Hypnotisierbarkeit sind ein erhöhtes Kontrollbedürfnis, diverse psychische Erkrankungen oder die Einnahme von Antidepressiva.

Ist jeder Mensch gleich gut hypnotisierbar?

Nein, denn nicht jeder Mensch ist im gleichen Ausmaß trancefähig. Das variiert nicht nur von Mensch zu Mensch, sondern hängt auch von der individuellen Tagesverfassung ab.
Während die einen gleich nach Behandlungsbeginn in die Trance fallen, brauchen andere etwas länger, um sich auf die Trance einzulassen.
Allerdings ist auch die Trancefähigkeit eine Frage des Trainings: Menschen, die gewohnt sind, Entspannungsübungen zu praktizieren, fallen leichter in die Trance als „Neulinge“.

Ist Hypnose gefährlich?

Nein. Voraussetzung hierfür ist jedoch ein geschulter Hypnotiseur mit einschlägiger Qualifikation und Erfahrung.
Grundsätzlich bekommt der Hypnotisand einen Zugang zu seinen innersten Gefühlen, welcher meist die Lösung seiner Probleme bedeutet.

Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen?

Hypnose bedeutet Arbeit an den Gefühlen und der inneren Ruhe, deshalb ist es wichtig, dass Sie bereit sind, sich aktiv emotional zu öffnen. Dazu bedarf es des Vertrauens zum Hypnotiseur, weshalb das Erstgespräch so wichtig ist.

Wann sollte ich von einer Hypnose absehen?

Nach einem Herzinfarkt, Schlagfanfall, einer Thrombose oder Embolie sollten Sie erst etwa ein halbes Jahr verstreichen lassen, ehe Sie wieder an eine Hypnose denken. Ähnliche Einschränkungen gibt es bei Epilepsie, Herz- und Anfallserkrankungen oder ähnliche Krankheitsbilder.
Weiters ist eine Hypnosebehandlung wirkungslos, wenn sie unter einer der folgenden psychischen Erkrankungen leiden: Schizophrenie, Psychosen, Borderline, Demenz und akute Suizidgefahr.
Auch unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ist eine Hypnose nicht möglich.
Bei Diabetikern ist Vorsicht geboten.
Bitte besprechen Sie solche oder ähnliche Erkrankungen, sowie Medikationen unbedingt im Erstgespräch!

Wie soll ich mich auf das Erstgespräch vorbereiten?

Machen Sie sich selbst klar, was Sie mit einer Hypnosebehandlung erreichen wollen und bereiten Sie sich darauf vor, mir möglichst detailliert Ihr Thema zu schildern, sowie die (vermuteten) Ursachen.

Wie läuft das Erstgespräch ab?

Ich mache mir ein detailliertes Bild Ihrer Lebenssituation und Ihrem Thema, damit ich beurteilen kann, welche Vorgehensweise die für Sie zielführendste ist. Gemeinsam stecken wir Ihre Ziele ab und stellen einen Therapieplan zusammen.
Weiters erhalten Sie alle für die Hypnose notwendigen Informationen sowie Antworten auf alle Ihre Frage zu dem Thema.

Wie läuft eine Hypnosesitzung ab?

Die erste Hypnosesitzung dauert ca. 2 Stunden, jede weitere ca. 60 Minuten.
Am Beginn jeder Sitzung besprechen wir, wie ich vorgehen werde und was auf Sie zukommt. Dann sorge ich dafür, dass Sie bequem sitzen und schalte trancefördernde Musik ein. Wenn Sie entspannt sind, führe ich Sie mit meiner Stimme in die Trance.
Wie Sie die Hypnose erleben, hängt von Ihrer Persönlichkeit, unserer Methode und Ihrer Reaktion darauf ab.
Am Ende der Sitzung führe ich Sie wieder aus dem Hypnosezustand und wir besprechen, was Sie wahrgenommen haben, sowie unser weiteres Vorgehen.

Wie viel Zeit sollte zwischen den einzelnen Sitzungen vergehen?

Ein Abstand von 1 Woche zwischen den einzelnen Sitzungen hat sich als sehr zielführend erwiesen. Allerdings hängt die Länge dieser Pausen sehr vom Erfolgsfortschritt ab.

Wie viele Hypnose-Sitzungen sind notwendig?

Hier kann keine seriöse Pauschalaussage getroffen werden. Sind gute Voraussetzungen vom Hypnotisand gewährleistet, kann ein Entspannungszustand sowie erste Blockaden bereits nach der ersten Sitzung gelöst werden. Bei steigender Komplexität und verhärteten Lebensmustern sowie komplexer persönlichen Problemstellung sind in den meisten Fällen mehrere Sitzungen (durchschnittlich 3-5) notwendig. Bei gutem Fortschritt können sich die Anzahl der Sitzungen verringern.

Zahlt die Krankenkasse die Behandlung?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten nicht.
Ob Ihre private Krankenkasse den Aufwand übernimmt, müssen Sie bitte selbst abklären.

Muss ich Termine, die ich nicht wahrnehmen kann, absagen bzw. bezahlen?

Bitte informieren sie mich unverzüglich, wenn sie einen Termin nicht wahrnehmen können! Bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin können Sie diesen kostenfrei stornieren oder verlegen.
Bei allen danach erfolgten Änderungen verrechne ich die Hälfte des Honorars als Stornogebühr.
Erscheinen Sie zu einem vereinbarten (und nicht abgesagten) Termin nicht, verrechne ich das volle Honorar.